The Ghosts of the Hurlers

There are the Ghost of the Hurlers. The Hurlers are three stone circles in Bodmin Moor, UK. A local legend identifies the Hurlers as men who were turned to stone for playing the ancient game of hurling on a Sunday. And this was forbidden at Sunday morning when the people usually going to the church. This was the reason for their punishment and they transmuted in stones at the field. I was there in summer 2013 and it was a misty morning. I couldn't see all stones at the same time. There were hidden in the mist and the atmosphere was a little bit magical. I was impressed and had a picture in my head of Hurlers as ghosts, playing between the stones in the mist. And I began in autumn 2013 with a big canvas. The first stone was a work for many weeks and I had the whole landscape finished in December 2013. And then I made a 3 months break. Too long distance to begin at the same picture with the same feelings and the same thoughts but it must be. So I have luck and the new Seth Lakeman album arrived - I worked at the ghosts, the church, the mist and the racket and the ball. After two days and few hours it was finished. It was not the same result as I imagine at first and the colours in this photo are not so beautiful like in the original picture. But the message is the same, the effect, too. The church in the background is a warning. And for me it is also a warning for the pagan religions - I think the Hurlers are an old pagan building. The church had the power in earlier times to forbid traditions, fun and love. The Hurling sport have survived. Today it is a traditional sport in Ireland an the UK. But don't forget - the story is a legend and the ghosts are ghosts in my and your fantasy. Or not?

Da sind sie, die Geister der Hurlers. Die Hurlers sind eigentlich drei Steinkreis im Bodmin Moor in Großbritannien. Eine alte Legende beschreibt die Hurlers als Männer, die an einem Sonntag dort Hurling spielten. Dies war natürlich an einem Sonntag verboten in dem man gewöhnlich in die Kirche ging. Und so wurden sie auch von dieser bestraft und in Stein verwandelt. Ich kannte die Geschichte, als ich im Sommer 2013 an einem nebligen Morgen dorthin fuhr. Die Steine waren zu einem Teil im Nebel versteckt, so dass man nie alle sehen konnte und die Atmosphäre war schlicht und einfach magisch. Die Eindrücke formten ein Bild in meinem Kopf - die Hurlers als Geister, die zwischen den Steinen im Nebel spielten. Und so begann ich im Sommer 2013 mit einer großen Leinwand. Der erste große Stein war eine mühsame, wochenlange Arbeit. Die Landschaft war im Großen und Ganzen im Dezember 2013 fertig. Dann machte ich eine dreimonatige Pause. Eigentlich eine zu lange Zeit, am selben Bild mit denselben Gefühlen und Gedanken weiterzuarbeiten. Aber ich hatte Glück und mir kam gerade das neue Album von Seth Lakeman in die Hände. So arbeitete ich weiter an den Geistern, der Kirche, dem Nebel sowie dem Schläger und dem Ball. Nach zwei Tagen und wenigen Stunden war es endlich fertig. Es war nicht dasselbe Ergebnis, das ich anfangs als Vorstellung im Kopf hatte und die Farben kommen leider auf dem Foto nicht so schön raus wie im Original. Aber die Aussage und die Wirkung waren diesselbe. Die Kirche, die im Hintergrund aus dem Nebel ragt, soll eine Warnung sein. Für mich ist bzw. war sie auch eine Bedrohung für die heidnischen Religionen - ich denke, auch die Hurlers sind schließlich ein heidnisches Bauwerk. Die Kirche hatte in früheren Zeiten mehr Macht, um Traditionen, Spaß und Liebe zu verbieten. Aber der Hurlingsport hat überlebt. Er ist heute ein traditioneller Sport in Irland und Großbritannien. Aber vergessen wir nicht - die Geschichte ist eine Legende und die Geister existieren in meiner oder deiner Fantasy. Oder nicht?



Zurück zur Seite "Bilder von Ilonka Normann"

Zurück zum Inhaltsverzeichnis "Kunst"

Zurück zur Startseite


www.bonnensia.de


Zuletzt aktualisiert am 18.02.2014
Copyright © 2003-2014 by Ilonka Normann